Chronischer Rückenschmerz gilt als Volkskrankheit und kann Bewegung, Schlaf, Arbeit und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Doch wann sind Rückenschmerzen chronisch und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Dieser Beitrag erklärt verständlich wie chronische Beschwerden entstehen, was du selbst tun kannst und welche Rolle Cannabisextrakte in der Schmerztherapie spielen können.
Das Wichtigste in Kürze
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Rückenschmerzen gelten als chronisch, wenn sie länger als drei Monate anhalten oder regelmäßig wiederkehren.
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Häufig beeinflussen körperliche, psychische und soziale Faktoren gemeinsam, wie Schmerzen entstehen und bestehen bleiben.
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Regelmäßige, passende Bewegung ist bei unspezifischen Rückenschmerzen meist sinnvoller als längere Schonung.
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Die wirksamste Behandlung kombiniert mehrere Bausteine: Bewegung, Aufklärung, psychologische Unterstützung und bei Bedarf Medikamente sollten auf deine Situation abgestimmt werden.
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Cannabisextrakte sind keine Erstlinientherapie: Ein bestimmter standardisierter Extrakt zeigte 2025 in einer klinischen Studie eine zusätzliche, im Mittel begrenzte Schmerzlinderung. Die Ergebnisse lassen sich nicht pauschal auf alle Cannabisprodukte übertragen.
Medizinischer Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Diagnose oder persönliche Beratung durch Ärzt:innen oder Apotheker:innen.
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Was sind chronische Rückenschmerzen?
Akute Rückenschmerzen beginnen häufig plötzlich, etwa nach ungewohnter Belastung oder langem Sitzen, und bessern sich meist innerhalb kurzer Zeit. Halten die Beschwerden länger als zwölf Wochen an, sprechen Fachleute von chronischen Rückenschmerzen. Dabei muss der Schmerz nicht ständig gleich stark sein. Auch wiederkehrende Phasen mit besseren und schlechteren Tagen können zu einem chronischen Verlauf gehören.
Wie verbreitet das Problem ist, zeigen Daten des Robert Koch-Instituts. In der BURDEN-2020-Befragung berichteten 61,3 Prozent der Erwachsenen in Deutschland von Rückenschmerzen innerhalb der vergangenen zwölf Monate, 15,5 Prozent gaben chronische Rückenschmerzen an. Schmerzen im unteren Rücken kamen ungefähr doppelt so häufig vor wie Beschwerden im oberen Rücken.
Spezifische und unspezifische Rückenschmerzen
Bei spezifischen Rückenschmerzen lässt sich eine konkrete Ursache feststellen, beispielsweise ein Knochenbruch, eine Entzündung oder eine Erkrankung, die Nerven beeinträchtigt. Unspezifisch bedeutet dagegen, dass keine einzelne Erkrankung den Schmerz ausreichend erklärt. Das ist bei Beschwerden im unteren Rücken besonders häufig.
Auch Veränderungen an Bandscheiben oder Wirbelgelenken, die auf Röntgen- oder MRT-Bildern sichtbar sind, müssen nicht automatisch die Ursache der Beschwerden sein. Solche Befunde kommen ebenfalls bei Menschen ohne Schmerzen vor. Deshalb sind das persönliche Beschwerdebild und die körperliche Untersuchung oft wichtiger als ein Bild allein. Ohne Warnzeichen ist eine Bildgebung nicht grundsätzlich erforderlich.
Warum können Rückenschmerzen chronisch werden?
Chronischer Schmerz entsteht selten durch nur einen Auslöser. Zur Erklärung nutzen Ärzt:innen das biopsychosoziale Modell. Es beschreibt das Zusammenspiel biologischer Faktoren wie Muskelkraft oder Nervenreizung, psychischer Einflüsse wie Stress oder Angst und sozialer Bedingungen wie Arbeitsbelastung oder fehlender Unterstützung.
Nach einer schmerzhaften Bewegung kann beispielsweise die Sorge entstehen, den Rücken erneut zu schädigen. Wer sich deshalb immer weniger bewegt, verliert möglicherweise Kraft und Belastbarkeit. Gleichzeitig können Schlafprobleme, Anspannung und negative Erwartungen das Nervensystem empfindlicher für Schmerzreize machen. Das bedeutet nicht, dass der Schmerz nur im Kopf entsteht. Er ist real, wird aber von mehreren beeinflussbaren Faktoren geprägt.
Für die Behandlung ist diese Sichtweise hilfreich: Wenn mehrere Faktoren beteiligt sind, gibt es auch mehrere Ansatzpunkte. Das Ziel besteht nicht nur darin, die Schmerzstärke zu senken, sondern Beweglichkeit, Sicherheit im Alltag, Schlaf und Lebensqualität zu verbessern.

Wann solltest du Rückenschmerzen ärztlich abklären lassen?
Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden solltest du ärztlich beurteilen lassen, besonders wenn sie zunehmen, erstmals im höheren Alter auftreten oder deinen Alltag deutlich einschränken. Sofortige medizinische Hilfe ist erforderlich, wenn neue Lähmungserscheinungen, Taubheit im Schritt oder Probleme beim Wasserlassen beziehungsweise beim Stuhlgang auftreten. Diese Beschwerden können auf eine schwere Beeinträchtigung von Nerven hinweisen.
Auch Fieber, unerklärlicher Gewichtsverlust, starke Schmerzen nach einem Unfall, eine bekannte Krebserkrankung oder ungewöhnlich starke nächtliche Schmerzen sollten zeitnah abgeklärt werden.
Chronische Rückenschmerzen – was tun im Alltag?
Bei chronischen unspezifischen Rückenschmerzen empfehlen Leitlinien eine aktive, auf dich abgestimmte Behandlung. Einzelne Maßnahmen reichen häufig nicht aus. Sinnvoll ist meist ein multimodales Konzept, also die Kombination mehrerer Behandlungsbausteine.
Bewegung langsam und regelmäßig steigern
Regelmäßige Bewegung stärkt Muskeln, verbessert die Belastbarkeit und kann helfen, wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu gewinnen. Es gibt jedoch nicht die eine Sportart, die für alle am besten ist. Gehen, Radfahren, Schwimmen, Krafttraining, Rückengymnastik oder Yoga können geeignet sein, wenn sie zu deinen Beschwerden und deinem Gesundheitszustand passen.
Entscheidend ist, mit einem realistischen Umfang zu beginnen und die Belastung schrittweise zu erhöhen. Ein vorübergehendes Ziehen nach ungewohnter Aktivität bedeutet nicht automatisch, dass du deinem Rücken schadest. Werden die Beschwerden deutlich stärker, halten sie ungewöhnlich lange an oder kommen neurologische Symptome wie Taubheit oder Muskelschwäche hinzu, solltest du das Training unterbrechen und ärztlichen Rat einholen. Physiotherapeut können dir helfen, ein passendes Programm aufzubauen.
Den Alltag bewegter gestalten
Ein ergonomischer Arbeitsplatz kann entlasten, wichtiger als eine vermeintlich perfekte Haltung ist jedoch der regelmäßige Wechsel. Stehe zwischendurch auf, verändere deine Sitzposition und verteile körperlich anstrengende Aufgaben. Beim Heben hilft es, die Last nah am Körper zu halten und ruckartige Bewegungen zu vermeiden.
Setze dir konkrete, erreichbare Ziele, beispielsweise täglich zehn Minuten spazieren zu gehen und die Dauer langsam zu steigern. Ein Schmerz- und Aktivitätstagebuch kann zeigen, welche Belastungen dir guttun und wo du zu schnell steigerst. Dadurch wird nicht nur die Schmerzstärke, sondern auch dein Fortschritt im Alltag sichtbar.
Stress, Schlaf und Schmerzbewältigung berücksichtigen
Stress und schlechter Schlaf können die Schmerzempfindlichkeit erhöhen. Entspannungsverfahren wie progressive Muskelentspannung, Atemübungen oder Achtsamkeit können deshalb eine sinnvolle Ergänzung sein. Bei ausgeprägter Angst vor Bewegung, anhaltender Niedergeschlagenheit oder starker Belastung kann eine kognitive Verhaltenstherapie helfen. Dabei lernst du, ungünstige Gedanken- und Verhaltensmuster zu erkennen und schrittweise zu verändern.
Auch ein möglichst regelmäßiger Schlafrhythmus, soziale Aktivitäten und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Belastung und Erholung unterstützen das Selbstmanagement. Eine ausgewogene Ernährung, ein für dich gesundes Körpergewicht und der Verzicht auf Rauchen fördern die allgemeine Gesundheit.
Behandlung: Physiotherapie, Medikamente und multimodale Ansätze
Physiotherapie verbindet häufig aktive Übungen mit Anleitung für den Alltag. Passive Anwendungen wie Massagen können vorübergehend angenehm sein, sollten Bewegung und Eigenaktivität aber nicht dauerhaft ersetzen. Wenn körperliche, psychische und soziale Belastungen zusammenwirken, kann eine multimodale Schmerztherapie sinnvoll sein. Dabei arbeiten unter anderem Ärzt:innen, Physiotherapeut:innen und Psychotherapeut:innen nach einem gemeinsamen Behandlungsplan.
Medikamente können einzelne Therapiephasen unterstützen, lösen chronische Rückenschmerzen jedoch selten allein. Nichtsteroidale Antirheumatika, kurz NSAR, sind entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Naproxen. Sie kommen nicht für alle Patient:innen infrage und können unter anderem Magen, Nieren und Herz-Kreislauf-System belasten. Deshalb sollten Auswahl, Dosis und Einnahmedauer ärztlich abgestimmt werden.
Opioide sind stark wirksame Schmerzmittel. Wegen Risiken wie Müdigkeit, Verstopfung, Abhängigkeit und Überdosierung empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation sie bei chronischen primären Rückenschmerzen nicht als Routinebehandlung. Injektionen und Operationen sind bei unspezifischen Rückenschmerzen ebenfalls meist nicht sinnvoll. Anders kann es bei einer eindeutig festgestellten Ursache oder einer schweren Nervenbeeinträchtigung aussehen.
Medizinische Cannabisextrakte sind standardisierte Zubereitungen mit festgelegten Mengen an THC und teilweise CBD. THC ist der berauschend wirkende Bestandteil der Cannabispflanze und kann Wahrnehmung sowie Reaktionsfähigkeit verändern. CBD wirkt nicht berauschend. Eine genaue Wirkstoffangabe erleichtert die schrittweise Dosierung, garantiert aber weder Wirksamkeit noch gute Verträglichkeit.
Neue Daten – aber keine pauschale Empfehlung
Eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2023 fand für Rückenschmerzen nur wenige hochwertige Studien. Nach Einschätzung der Autor reichte die damalige Evidenz nicht aus, medizinisches Cannabis als Erstlinientherapie zu empfehlen.
2025 wurde eine größere randomisierte, placebokontrollierte Phase-3-Studie mit 820 Erwachsenen veröffentlicht. Randomisiert und placebokontrolliert bedeutet, dass die Teilnehmenden nach dem Zufallsprinzip entweder den untersuchten Extrakt oder ein Scheinmedikament erhielten. Der geprüfte THC-dominante Vollspektrumextrakt VER-01 verringerte die Schmerzintensität nach zwölf Wochen statistisch stärker als Placebo. Der zusätzliche durchschnittliche Unterschied betrug jedoch 0,6 Punkte auf einer Skala von 0 bis 10 und war damit begrenzt. Nebenwirkungen traten häufiger auf als unter Placebo, dazu gehörten vor allem Schwindel, Müdigkeit und Übelkeit.
Die Ergebnisse sind ein wichtiger Fortschritt, gelten aber nur für den untersuchten Extrakt und die geprüfte Dosierung. Eine Übertragung auf andere Extrakte, Cannabisblüten oder frei verkäufliche CBD-Produkte ist nicht ohne Weiteres möglich.
Was zeigt die ESCAPE-Beobachtungsstudie?
In der 2025 veröffentlichten ESCAPE-Studie wurden 64 Patient:innen mit verschiedenen chronischen Schmerzen unter einem THC im Versorgungsalltag beobachtet. Die durchschnittliche Schmerzintensität nahm im Studienverlauf ab, und auch Angaben zur Lebensqualität verbesserten sich. 42 Prozent der Teilnehmenden nannten chronische Rückenschmerzen als eine ihrer Indikationen.
Da es keine Kontrollgruppe gab, kann die Studie jedoch nicht beweisen, dass der Extrakt die Verbesserungen verursacht hat. Zudem war die Gruppe klein und nicht ausschließlich auf Rückenschmerzen begrenzt. Die Ergebnisse liefern daher Hinweise aus dem Versorgungsalltag, ersetzen aber keine kontrollierte klinische Prüfung.
Für wen kann eine ärztliche Beratung zu Cannabis sinnvoll sein?
Medizinisches Cannabis kann im Einzelfall besprochen werden, wenn chronische Schmerzen trotz einer angemessenen multimodalen Behandlung nicht ausreichend kontrolliert sind oder andere Medikamente nicht vertragen werden. Ob ein Therapieversuch vertretbar ist, hängt unter anderem von Begleiterkrankungen, weiteren Arzneimitteln und persönlichen Risiken ab.
Mögliche Nebenwirkungen sind Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit, Mundtrockenheit sowie Einschränkungen von Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen. Besonders zu Beginn und nach Dosisänderungen ist Vorsicht im Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen erforderlich. Die Behandlung gehört daher in ärztliche Begleitung, bei Fragen zur Einnahme und zu Wechselwirkungen können auch Apotheker:innen beraten. Cannabisextrakte ersetzen Bewegung, Selbstmanagement und andere geeignete Therapiebausteine nicht.
Fazit: Chronische Rückenschmerzen – was du selbst tun kannst
Wenn du bei chronischen Rückenschmerzen wissen möchtest, was du tun kannst, ist regelmäßige, passend dosierte Bewegung meist der wichtigste Ausgangspunkt. Ergänzend können Physiotherapie, Strategien für Stress und Schlaf sowie eine individuell abgestimmte Schmerzbehandlung helfen. Entscheidend ist ein multimodaler Plan, der nicht nur den Schmerz, sondern auch deine Beweglichkeit und Lebensqualität berücksichtigt.
Cannabisextrakte sind keine Erstlinientherapie. Nach sorgfältiger ärztlicher Abwägung können sie eine ergänzende Option sein, wenn bewährte Maßnahmen nicht ausreichend helfen oder nicht vertragen werden. Neue Studien sind ermutigend, rechtfertigen aber keine pauschalen Wirkversprechen. Bei Warnzeichen oder neuen neurologischen Beschwerden solltest du umgehend medizinische Hilfe suchen.
FAQ zu chronischen Rückenschmerzen
Ab wann gelten Rückenschmerzen als chronisch?
Beschwerden gelten als chronisch, wenn sie länger als zwölf Wochen beziehungsweise drei Monate anhalten. Auch regelmäßig wiederkehrende Schmerzen können ärztlich als chronisches Problem eingeordnet werden.
Ist Schonung bei chronischen Rückenschmerzen sinnvoll?
Längere Schonung ist bei unspezifischen Rückenschmerzen meist nicht hilfreich. Versuche, alltägliche Aktivitäten im verträglichen Rahmen beizubehalten und Belastungen schrittweise zu steigern. Bei Warnzeichen, einer frischen Verletzung oder einer konkreten Erkrankung gelten möglicherweise andere Empfehlungen.
Welche Bewegung hilft am besten?
Es gibt keine universell beste Sportart. Geeignet ist eine Aktivität, die du regelmäßig durchführen kannst, die dir möglichst Freude macht und deren Belastung sich gut anpassen lässt. Bei Unsicherheit können Ärzt:innen oder Physiotherapeut:innen ein individuelles Programm empfehlen.
Für einen bestimmten standardisierten Extrakt zeigt eine neuere klinische Studie eine statistisch nachweisbare, im Durchschnitt jedoch begrenzte zusätzliche Schmerzlinderung gegenüber Placebo. Daraus folgt keine allgemeine Empfehlung für alle Cannabisprodukte. Ob medizinisches Cannabis in deinem Fall infrage kommt, solltest du mit erfahrenen Ärzt:innen besprechen.
Quellen
- Von der Lippe, E., Krause, L., Prost, M., Wengler, A., Leddin, J., Müller, A., Zeisler, M.-L., Anton, A., Rommel, A., & BURDEN 2020 Study Group. (2021). Prävalenz von Rücken- und Nackenschmerzen in Deutschland. Ergebnisse der Krankheitslast-Studie BURDEN 2020. Journal of Health Monitoring, 6(S3), 3–15. https://doi.org/10.25646/7854
- World Health Organization. (2023). WHO guideline for non-surgical management of chronic primary low back pain in adults in primary and community care settings. https://www.who.int/publications/i/item/9789240081789
- National Institute for Health and Care Excellence. (2020). Low back pain and sciatica in over 16s: Assessment and management (NICE Guideline NG59). https://www.nice.org.uk/guidance/ng59
- Lee, C., Danielson, E. C., Beestrum, M., Eurich, D. T., Knapp, A., & Jordan, N. (2023). Medical cannabis and its efficacy/effectiveness for the treatment of low-back pain: A systematic review. Current Pain and Headache Reports, 27(12), 821–835. https://doi.org/10.1007/s11916-023-01189-0
- Karst, M., Meissner, W., Sator, S., Keßler, J., Schoder, V., & Häuser, W. (2025). Full-spectrum extract from Cannabis sativa DKJ127 for chronic low back pain: A phase 3 randomized placebo-controlled trial. Nature Medicine, 31, 4189–4196. https://doi.org/10.1038/s41591-025-03977-0
- Wagner, Y., Samel, I., Probst, K., Schollenberger, L., Ruckes, C., Nadstawek, J., & ESCAPE Study Group. (2025). How to ESCAPE from pain? An observational study on improving pain and quality of life with the Cannamedical® Hybrid Cannabis Extract. Advances in Therapy, 42, 4367–4389. https://doi.org/10.1007/s12325-025-03262-z
Aktualisiert am 25.08.2026